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Promotionen - Kooperativ

06.11.2018 | Nachhaltige Kunststofflösungen im Fokus

Expertenaustausch der “Fachgruppe Ressourcen“ am Standort Leverkusen

Hochschullehrer von Fachhochschulen und Universitäten sowie Promovierende haben sich auf Einladung von Covestro über nachhaltige Kunststofflösungen ausgetauscht. Am Standort Leverkusen diskutierten rund 50 Wissenschaftler aktuelle Projekte, Forschungsergebnisse und informierten sich über Covestro-Projekte.


Das „Fachforum Ressourcen“ des Graduierteninstituts NRW hat Station am Standort Leverkusen gemacht: Auf Einladung von Covestro tagten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Universitäten und Fachhochschulen sowie Mitarbeiter von Behörden, Verbände und Unternehmen zum Thema „Kunststoffe und Nachhaltigkeit“.

„Wir gehen mit dieser Veranstaltungsreihe ganz bewusst in Unternehmen, die einen Bezug zum jeweiligen Thema haben“, sagte Prof. Dr. Ralf Holzhauer, Sprecher der Fachgruppe Ressourcen im Graduierteninstitut NRW. Der Wissenschaftler von der Westfälischen Hochschule betonte: „Und da sind wir mit dem Thema nachhaltige Kunststofflösungen bei Covestro genau richtig.“

Neben den Hochschullehrern diente das Forum vor allem auch dem Austausch von Promovierenden untereinander und mit anderen Hochschullehrern. „Klar ist, das Networking steht im Vordergrund. Aber auch das Kennenlernen von Unternehmen ist ein wichtiger Aspekt“, sagte der Promovierende Christoph Sagewka von der Westfälischen Hochschule. Und Stephanie Klein, Promovierende an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ergänzte: „Das gibt auch die Gelegenheit mögliche künftige Arbeitgeber kennenzulernen.“

Auf der Veranstaltung präsentierten Wissenschaftler in drei Themenblöcken aktuelle Projekte und Ergebnisse in Vorträgen. Dazwischen gab es immer wieder die Gelegenheit zum Austausch. Zum Start begrüßte Dr. Achim Ilzhöfer, bei Covestro verantwortlich für Global Circular Economy, die Anwesenden und lieferte einen Überblick über die Nachhaltigkeitsziele von Covestro sowie die Ansätze zur Kreislaufwirtschaft, die im Unternehmen verfolgt werden.
 
Danach gab Dr. Vera Eßmann, zuständig für Technologiescouting, einen Überblick über alternative Rohmaterialien in der Polymerindustrie. Dabei stellte sie unter anderem Desmodur® eco N vor. Das ist ein neuer, lösemittelfreier, aliphatischer Polyisocyanat-PU-Vernetzer mit einem Biomasseanteil von bis zu 70 Prozent. „Neue Rohstoffe erlauben uns nicht nur, Produkte auf der Basis erneuerbarer Rohstoffe herzustellen und so die Kohlenstoffbilanz zu verbessern. Sie können auch ganz neue Eigenschaften und Verbesserungen für die Produkte bedeuten“, so Eßmann.

Dr. Grzegorz Darlinski vom Alliance Management bei Covestro zieht nach dem intensiven Austausch in Leverkusen eine positive Bilanz: „Wir haben eine interessante und abwechslungsreiche Veranstaltung erlebt und konnten uns direkt mit den Wissenschaftlern über nachhaltige Kunststofflösungen austauschen. Ich glaube, das war ein Gewinn für alle Beteiligten.“