GI NRW

Graduierteninstitut

Promotionen - Kooperativ

Workshop für Promovendinnen!

Seminartitel: „Verhandlungsführung für Frauen - mit Know-how zum Erfolg! - am Beispiel von Gehaltsverhandlungen“

Datum: 30. Oktober 2019, 10-17:30 Uhr

Dozentin: Frau Anne Kabelitz, Personal & Business Coach (SG), Kabelitz & Partner

Veranstaltungsort: Hochschule Bochum

Seminarbeschreibung

Es gibt noch wenige freie Plätze! Anmeldefrist ist der 14.10.2019

Anmeldung: isabelle.kunze(at)gi-nrw.de

Workshop: Klima und urbane Resilienz - Die Rolle von Versicherungen

Die Fachgruppe Risiko-Sicherheit-Resilienz wird in Kooperation mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und MunichRe eine Workshop bei der DRK Fachtagung Katastrophenvorsorge am 28.- 29.10.2019 in Berlin ausrichten.

 

Beschreibung des Workshops

Schäden und Verluste durch Katastrophenereignisse wie etwa Hochwasser, Stürme usw. entstehen durch Interaktionen zwischen der Umwelt und menschlichem Handeln. Global, national, regional und lokal werden Maßnahmen ergriffen.

Auf globaler Ebene sind u.a. das Sendai Framework, die Agenda 2030 mit den Sustainable Development Goals (SDGs), das Pariser Klimaschutzabkommen sowie die New Urban Agenda zu nennen. Ihnen allen gemeinsam ist das Ziel der Resilienz, sowohl mit Gegenmaßnahmen zuvor (Abschwächung, Mitigation) als auch nach dem Katastrophenereignis (Adaption). Voraussetzung ist eine nachhaltige Entwicklung, die das Vorkommen von, Risiken und Anfälligkeiten gegenüber Katastrophen verhindern bzw. abschwächen kann und gleichzeitig Leitlinie eines integrativen Katastrophenrisikomanagements ist.

Erst- und Rückversicherer können einen entscheidenden Beitrag zur Stärkung der Resilienz leisten. Privatpersonen und Unternehmen haben die Möglichkeit, sich klassisch gegen Elementarschäden (Sturm, Hochwasser etc.) zu versichern. Geht es jedoch darum, die Resilienz von Kommunen, Großstädten oder gar Staaten gegenüber Katastrophenereignissen zu stärken, bedarf es weitergehender Konzepte. Zunächst verfügen insbesondere die Rückversicherer aufgrund ihrer globalen Vernetzung über das erforderliche Knowhow, Katastrophenrisiken abzuschätzen und die Wirkungsketten aufzuzeigen. Dies kann einen wichtigen Beitrag liefern, kritische Infrastrukturen resilient zu gestalten. Ein weiteres Instrument zur Absicherung gegen die Folgen größerer Naturkatastrophen sind sogenannte „Katastrophenanleihen“ (Catbonds); sie erlauben die Großrisiken, die eine spezielle Region treffen können (z.B. Erdbeben in Japan) weltweit zu streuen. Daneben gibt es als aktuelle Instrumente auch Resilience Bonds, oder auch Climate Risk Insurance. Versicherer verstehen sich zunehmend nicht mehr als reine Schadenregulierer, sondern als Partner im Risikomanagement.

 

Informationen zur Fachtagung Katastrophenvorsorge sowie die Dokumentationen der vergangenen Fachtagungen gibt es hier: https://www.fachtagung-katastrophenvorsorge.de

Promovierende der Fachgruppe und Interessierte sind herzlich eingeladen, sich für den Workshop ab Anfang August bei den Veranstaltern direkt anzumelden!