GI NRW

Graduierteninstitut

Promotionen - Kooperativ

Promovierende im Profil

Hier werden einige Promovierende unserer Fachgruppe 'Medien und Kommunikation' vorgestellt.

Verena Telkmann

Verena Telkmann wird bei ihrer Promotion durch Prof. Dr. Christian Zabel (TH Köln) betreut. Sie ist Mitglied in der Fachgruppe seit 2018 und wurde interviewt von Dr. Anna Knaup.

Verena Telkmann überlegt, ob sie nach ihrer Promotion Hochschulprofessorin werden möchte. Foto: privat

1. Was ist das Thema Ihrer Promotion?

Das Thema meiner Promotion sind die Einflussfaktoren auf multimediale Programmentscheidungen privater TV-Unternehmen. Ich untersuche, wie private TV-Unternehmen damit umgehen, dass sie ihre Inhalte nicht mehr nur über das lineare Fernsehen distribuieren, und wie sie sich im veränderten Wettbewerb - auch gegenüber Video-on-Demand-Plattformen - behaupten. Neben einer Literature Review verwende ich für die Untersuchung Methoden der empirischen Sozialforschung.

2. Warum sind Sie Mitglied im Graduierteninstitut NRW? 

Während einer Promotion ist neben fachlichen Diskussionen auch der Austausch mit Promovierenden in einer ähnlichen Phase der Promotion besonders wertvoll. Durch die Vielzahl angebotener Workshops und Tagungen werden nicht nur sehr interessante Inhalte vermittelt, sondern auch die Vernetzung mit anderen Wissenschaftler*innen gefördert. Vor allem hinsichtlich der nach wie vor bestehenden Schwierigkeiten bei Promotionen an Hochschulen, stärkt das Graduierteninstitut NRW den Stellenwert von kooperativen Promotionen.

3. Welchen Weg möchten Sie nach Ihrer Promotion einschlagen?

Nach meiner Promotion möchte ich zunächst weitere Praxiserfahrung sammeln, um später möglicherweise eine Hochschulprofessur anzustreben. Parallel würde ich mich gerne weiter der Erforschung praxisnaher, betriebswirtschaftlicher und medienökonomischer Fragestellungen widmen.

4. Was würden Sie anderen Promovierenden raten? 

Mein Rat an andere Promovierende ist, die gebotenen Möglichkeiten auf jeden Fall zu nutzen. In den verschiedensten Workshops werden für Promotionen, unabhängig vom jeweiligen Fachgebiet, relevante Informationen vermittelt. Außerdem sind sowohl die anderen Teilnehmer*innen als auch die Dozent*innen und Coaches in der Regel für Diskussionen und auch konkrete Fragestellungen oder Probleme offen, wodurch gute Denkanstöße und Anregungen für die eigene Forschung mitgenommen werden können.

5. Warum ist das Fachgruppen-Thema 'Medien und Kommunikation' Ihrer Meinung nach besonders relevant?

Die mediatisierte Welt verändert neben zwischenmenschlicher Kommunikation und der individuellen Medienrezeption auch den organisationalen Einsatz von Medien durch Unternehmen. Mein besonderes Interesse gilt dem Einfluss dieser Veränderungen auf Arbeits- und Organisationsprozesse in Medienunternehmen.

 

 

Yvonne Behrens

Die Promovierende Yvonne Behrens wird betreut durch Prof. Dr. Tanja Anstatt (Ruhr-Universität Bochum) und Prof. Dr. André Posenau (Hochschule für Gesundheit). Sie ist Mitglied in der Fachgruppe seit 2018 und wurde interviewt von Dr. Anna Knaup.

Yvonne Behrens am Hafen
Yvonne Behrens promoviert über den dementiell bedingten Sprachabbau bei polnisch-deutschen Alzheimerpatient*innen. Foto: privat.

1.    Was ist das Thema Ihrer Promotion?

Das Thema meiner Promotion ist der dementiell bedingte Sprachabbau bei polnisch-deutschen Alzheimerpatient*innen. Ich untersuche den Sprachabbau des polnischen und deutschen Basiswortschatzes und zusätzlich den des deutschen Pflegewortschatzes in einer Langzeitstudie, um herauszufinden, ob Mehrsprachigkeit einen Einfluss auf den dementiell bedingten Sprachabbau hat. Für die Untersuchung verwende ich sprachwissenschaftliche Methoden.

2.    Warum sind Sie Mitglied im Graduierteninstitut NRW? 

Das Graduierteninstitut NRW bietet viele Gelegenheiten der Vernetzung zwischen verschiedenen Wissenschaftler*innen. Die Vielfalt der Mitglieder ermöglicht einen interessanten und gewinnbringenden Austausch, welcher mich sowohl in meinem Promotionsvorhaben als auch in meinem wissenschaftlichen Werdegang unterstützt. Auch die große Auswahl an Workshops und Tagungen ist sehr interessant. Besonders gut finde ich, dass wir Promovierende bei der Auswahl von Workshops miteinbezogen werden.

3.    Welchen Weg möchten Sie nach Ihrer Promotion einschlagen?

Nach meiner Promotion möchte ich mich weiterhin der sprachwissenschaftlichen Erforschung alterstypischer Sprache widmen. Die Verbindung von Praxis und Wissenschaft ist mir dabei ein großes Anliegen.

4.    Was würden Sie anderen Promovierenden raten? 

Anderen Promovierenden rate ich, die angebotenen Workshops wahrzunehmen. Dabei lernt man häufig nicht nur etwas für seine wissenschaftliche Arbeit, sondern entwickelt ebenfalls seine Persönlichkeit weiter. Auch den Austausch mit anderen Promovierenden möchte ich empfehlen. Es ist gut, auch mal über den eigenen Tellerrand zu schauen. Dabei lernt man nicht nur etwas über die wissenschaftlichen Ansätze anderer Wissenschaftler*innen, sondern erhält häufig auch interessanten Input für sein eigenes Forschungsprojekt.

5.    Warum ist das Fachgruppen-Thema 'Medien und Kommunikation' Ihrer Meinung nach besonders relevant?

Das Thema 'Medien und Kommunikation' ist besonders relevant, weil die zwischenmenschliche Kommunikation immer häufiger mediengestützt ist. Medien werden in den verschiedensten Kommunikationssituationen verwendet. Besonders der Einsatz von mediengestützter Kommunikation im Gesundheitswesen interessiert mich.