GI NRW

Graduierteninstitut

Promotionen - Kooperativ

1. Promotionskolloquium "Soziales, Gesundheit und Pflege"

Im Kolloquium gab es viel Austausch, kritische Nachfragen und wertvolle Anregungen.
Maurice Kusber präsentiert sein Promotionsvorhaben zur Projektförderung in der Offenen Kinder-und Jugendarbeit.
Die Teilnehmenden diskutieren das Poster von Michael Fehlau zu Dokumentationsanforderungen in der Jugendberufshilfe.
Teresa Frank stellt ihr Projekt zur Teamleitung in der Kinder- und Jugendhilfe vor.
Nina Peterwerth spricht über die Risikowahrnehmung des geburtshilflichen Fachpersonals. (Fotos: Christian Wolter)

Postersession, Vorträge und Diskussion

Am 17. Mai 2019 fand das 1. Promotionskolloquium "Soziales, Gesundheit und Pflege" an der TH Köln statt. Es nahmen acht Professor*innen und zehn Promovierende teil.

Gestartet wurde mit einer interessante Postersession, die Prof. Dr. Ruth Enggruber moderierte. Nach einer Vorstellung der Promovierenden stellten diese ihre Projekte vor. Es folgte eine anspruchsvolle fachliche Diskussion (Poster s.u.).

Zu Beginn des Kolloquiums begrüßte Prof. Dr. Sigrid Leitner die Teilnehmenden. Sie sprach über die Bedeutung wertschätzenden Umgangs und führte zentrale Feedbackregeln ein. Es folgte eine Vorstellungsrunde, in der sich alle Teilnehmenden mit ihren aktuellen Projekten vorstellten.

Der erste Beitrag war von Anna Hartfiel zu ihrem Promotionsthema: "Arbeitsfähig?! Identitätskonstruktionen junger Erwachsener im Spannungsfeld arbeitsideologischer Anrufungen". Sie stellte Textauszüge ihrer Dissertation zur Diskussion. Die Teilnehmenden hatten sich gut vorbereitet und konnten viele Anregungen zur Darstellung und Verknüpfung von Ergebnissen geben.

Im Anschluss präsentierte Maurice Kusber sein Exposé zum geplanten Promotionsprojekt "Projektitis. Zur Programmierung der Jugendarbeit und Widersprüchlichen Praxen der Subjektbildung in Jugendkulturellen Angeboten der Offenen Kinder-und Jugendarbeit". Die Teilnehmenden konnten viele Hinweise zur Anlage und Methodik der Arbeit geben.

Nach der Feedbackrunde endete das Kolloquium mit einem kleinen Kneipenbummel in der Kölner Südstadt.

Stimmen zum Kolloquium

Die Promovierende Nina Peterwerth sagt im Rückblick:

Durch die konstruktiven Rückmeldungen habe ich wertvolle Anregungen für mein weiteres Vorgehen erhalten.“

Auch Prof. Dr. Sigrid Leitner zieht nach der Veranstaltung ein positives Fazit:

"Die Auseinandersetzung mit den Forschungsideen der Promovierenden ist für mich immer wieder bereichernd."

Prof. Dr. Ruth Enggruber betont im Anschluss an die Veranstaltung:

"Für mich sind die Forschungsprojekte der Promovierenden das 'Herzstück' des Graduierteninstituts NRW. Deshalb ist es mir besonders wichtig, darüber gemeinsam mit den Doktorand*innen und Kolleg*innen unserer Fachgruppe zu diskutieren. Dafür bietet das Kolloquium eine tolle Plattform."

Poster

Michael Fehlau: Orientierungen Sozialer Arbeit im Spannungsfeld zwischen Professionalität und digitalisierten Dokumentationsanforderungen in arbeitsmarktpolitischen Regelmaßnahmen der Jugendberufshilfe (Download Poster)

Teresa Frank: Anspruch und Wirklichkeit der Teamleitung in der Kinder- und Jugendhilfe (Download Poster)

Nina Peterwerth: Risikowahrnehmung des geburtshilflichen Fachpersonals und Einfluss personenbezogener und systemimmanenter Faktoren auf die Entscheidungsfindung (Download Poster)

Termin: Freitag, 17.5.2019 (12:30-17:30 Uhr)

Veranstaltungsort: TH Köln (Bildungswerkstatt, Ubierring 48)

Detailliertes Programm

 

 

Mitglieder- und Fachgruppenversammlung 2019

Hochschulpolitik und Neuwahlen

Gruppenfoto der Fachgruppe auf der Mitgliederversammlung 2019; Foto: Christian Wolter
Sigrid Leitner begrüßt zur Versammlung.
Ruth Enggruber spricht über Forschungskooperationen.
Liane Schirra-Weirich erläutert hochschulpolitische Entwicklungen.
Lebhafte Diskussion über Hochschulpolitik.
Das Buffet wartet schon. Fotos: Christian Wolter.

 

Am 17. Mai 2019 fand die jährliche Mitglieder- und Fachgruppenversammlung an der TH Köln statt.

Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Sigrid Leitner berichtete Dr. Silke Vagt-Keßler über die Aktivitäten der Fachgruppe für die promovierenden Mitglieder (s. Präsentation). Umgesetzt wurden in der ersten Jahreshälfte ein Workshop zur Berufsorientierung, eine Einführung in die Plattform moodle/Adobe Connect sowie das Promotionskolloquium. Für das laufende Jahr sind noch ein Treffen zur Bildung von Schreibpartnerschaften, ein zweitägiger Schreibworkshop und die weitere Erhebung der Promotionsstrukturen und -bedingungen an den Mitgliedshochschulen geplant.

Prof. Dr. Ruth Enggruber regte eine stärkere fachliche Vernetzung der professoralen Mitglieder und Kooperationspartner*innen an. Diese Diskussion soll nochmals zu einem späteren Zeitpunkt aufgegriffen werden.

Im Anschluss erläuterte Prof. Dr. Liane Schirra-Weirich, Mitglied des Vorstands des GI NRW und zugleich Mitglied der Fachgruppe, die aktuelle hochschulpolitische Situation. Laut Änderungsantrag zum Hochschulgesetz soll das GI NRW zu einem Promotionskolleg NRW umgebaut werden und ein Promotionsrecht erhalten. Parallel sollen kooperative Promotionen weitergeführt und durch das GI NRW und die Fachgruppen unterstützt werden.

Bis Juni/Juli 2019 soll das Hochschulgesetz verabschiedet werden und spätestens zum 1.1.2020 in Kraft treten. Eine Vielzahl an Umstrukturierungen steht an. Diese sollen durch eine Steuerungsgruppe und Arbeitsgruppen vorbereitet werden. Weiterhin wird das Promotionskolleg NRW durch den Wissenschaftsrat evaluiert werden, bevor (einzelne) Fachbereiche das Promotionsrecht erhalten können. Der gesamte Prozess wird voraussichtlich 1,5 bis 2 Jahre benötigen (s. Präsentation).

Ergebnisse von Nachfragen und Diskussion (ausführlich s. Protokoll):

  • Das GI NRW wird Vorschläge für Evaluierungskriterien des Wissenschaftsrats in den hochschulpolitischen Prozess einbringen.
  • Da kooperative Promotionen auch zukünftig durch das GI NRW begleitet und gefördert werden, sind hierzu keine Übergangsregelungen notwendig.
  • Es gibt keine Vorgaben für eine Mindestanzahl an Promotionen pro Jahr.
  • Für eine bessere Einbindung der universitären Kolleg*innen – auch im laufenden hochschulpolitischen Abstimmungsprozess - wird es im Anschluss an die Verabschiedung des Hochschulgesetzes u.a. einen Workshop geben.
  • Der Vorstand des GI NRW wird aufgefordert, bei der Reduktion von Lehrverpflichtungen auf eine hochschulübergreifenden Lösung hinzuwirken.

    Prof. Dr. Sigrid Leitner bedankte sich bei den scheidenden Sprecher*innen der Promovierenden. Die anstehenden Wahlen wurden mit folgenden Ergebnissen durchgeführt.

    Sprecherinnen der FG (für 3 Jahre)

    • Sigrid Leitner (Sprecherin)
    • Ruth Enggruber (stellvertretende Sprecherin)
    • Annette Nauerth (stellvertretende Sprecherin)

    Mitglieder des Aufnahmeausschusses (für 3 Jahre)

    • Matthias Hastall
    • Sigrid Leitner (automatisch, da Sprecherin der Fachgruppe)
    • Katja Makowsky
    • Liane Schirra-Weirich

    Sprecherinnen der Promovierenden (für 1 Jahr)

    • Katja Jepkens (Sprecherin)
    • Nina Peterwerth (stellvertretende Sprecherin)
    • Marina Vukoman (stellvertretende Sprecherin)

    Prof. Dr. Sigrid Leitner bedankte sich bei allen für das Engagement für die Fachgruppe und schloss die Veranstaltung.

    Nach der Mittagspause fand eine Postersession und das 1. Promotionskolloquium "Soziales, Gesundheit & Pflege" statt (s. separater Bericht).

    Termin: Freitag, 17.5.2019 (10-17:30 Uhr)

    Veranstaltungsort: TH Köln (Bildungswerkstatt, Ubierring 48)

    Detailliertes Programm

    ppt Bericht und Hochschulpolitik

    Was mache ich nach der Promotion?

    Workshop zur Berufsorientierung für Promovierende

    Am Freitag, 8.3.2019 führte die Fachgruppe an der TH Köln einen Workshop zur Berufsorientierung durch. 14 Promovierende und Promotionsinteressierte von Fachhochschulen und Universitäten aus ganz NRW nahmen teil. Das Ziel der Veranstaltung war die Unterstützung Promovierender bei der Berufsorientierung nach der Promotionsphase in den Themenfeldern "Gesundheit und Soziales".

    Die Referentin Dr. Kordula Marzinzik gab auf Grundlage aktueller Studien und beispielhafter Berufsbiografien einen Überblick über mögliche zukünftige Arbeitsfelder neben einer wissenschaftlichen Karriere. Frau Marzinzik umreißt nach dem Workshop die wichtisten Fragen der Teilnehmenden:

    "Bleibe ich in der Wissenschaft und strebe ein Professur an oder stelle ich mir eine Zukunft als Fachreferentin, Führungskraft oder Selbstständige vor? Was sind Vor- und Nachteile der verschiedenen Perspektiven und was ist mir wichtig für mein zukünftiges Berufsleben? Diese Fragen haben die Teilnehmenden sehr bewegt."

    Frau Marzinzik ging auf dafür notwendige Kompetenzen für verschiedene Berufsfelder ein und leitete Übungen zur Erarbeitung des eigenen beruflichen Profils an. Die Teilnehmenden erarbeiteten darauf aufbauend verschiedene Optionen zur weiteren Kompetenzentwicklung und konnten so erste individuelle Antworten auf ihre Fragen zur beruflichen Orientierung nach der Promotion finden.

    Termin: Freitag, 8.3.2098, 10-17 Uhr

    Veranstaltungsort: Technische Hochschule Köln

    Gruppenbild der Teilnehmenden des Workshops
    Die Teilnehmenden des Workshops mit Referentin Dr. Kordula Marzinzik (vorne links). Foto: Dr. Silke Vagt-Keßler
    Erarbeitung der eigenen "Karriereanker". Foto: Dr. Silke Vagt-Keßler

    Mitglieder- und Fachgruppenversammlung 2018

    Martin Sternberg informiert über die hochschulpolitische Diskussion. Foto: Arthur Drewniok
    Die Teilnehmenden der Versammlung. Foto: Kristina Brosda

    Intensiver Austausch und Diskussion

    Am 30. November 2018 fand die jährliche Mitglieder- und Fachgruppenversammlung an der Hochschule Düsseldorf statt. Ruth Enggruber begrüßte die Mitglieder, Kooperationspartner*innen und Gäste der Fachgruppe Soziales und Gesundheit.

    Nach einer Vorstellungsrunde erläuterte Prof. Dr. Sternberg, Vorstand des GI NRW, die aktuelle hochschulpolitische Situation. Annette Nauerth berichtete aus der Arbeit der Fachgruppe des letzten Jahres (vgl. PPP). Katja Jepkens stellte die Sicht der Promovierenden dar und äußerte Wünsche für die Arbeit in 2019.

    Benjamin Benz stellte seine Erfahrungen mit den DGSA-Kolloquien vor und warf damit die Frage nach dem Zusammenhang und den Kooperationsmöglichkeiten von GI Fachgruppe und Fachgesellschaften auf.

    Ruth Enggruber regte an, dass jede Hochschule eine Ansprechperson findet, die das GI und die FG an der Hochschule bekannt macht und erste Beratungen durchführen sollte.

    Ergebnisse der Diskussion:

    • Inhaltliches Colloquium
    • Workshop zur Berufsorientierung
    • Umsetzung einer digitalen Plattform
    • stärkere Kooperation mit Fachgesellschaften
    • Erhebung von Unterstützungsstrukturen an den FH/HAWs

    Posterpräsentation Promovierender

    Arthur Drewniok: Alleinlebende ältere Menschen mit Pflegebedarf – Determinanten nachhaltiger und bedarfsorientierter Pflegeverläufe Download Poster

    Michael Fehlau: Orientierungen Sozialer Arbeit im Spannungsfeld zwischen Professionaliät und digitalisierten Dokumentationsanforderungen in arbeitsmarktpolitischen Regelmaßnahmen der Jugendberufshilfe Download Poster

    Termin: Freitag, 30.11.2018 (10:30-15 Uhr)

    Veranstaltungsort: Hochschule Düsseldorf

    Programm (Word-Datei)

    Präsentation (Bericht 2018, pdf-Datei)

     

     

    Konferenz stößt auf großes Interesse

    Obst vor Tagungsprogramm

    Vortrag von Prof. Leiprecht
    Hält die Keynote zum Forschungsstand: Prof. Leiprecht
    Im Workshop "Strafrechtssystem"
    Im Workshop wird angeregt über fachliche Fragen diskutiert. Fotos: Christina Klein
    Plakat zur Tagung Intersektionalität

    Konferenz "Facetten der Intersektionalitätsforschung für die und in der Sozialen Arbeit"

    Am 25.10.2018 fand die Veranstaltung „Facetten der Intersektionalitätsforschung für die und in der Soziale(n) Arbeit“ an der Hochschule Düsseldorf statt. Die Fachtagung wurde von Prof. Dr. Ruth Enggruber (Professorin für Erziehungswissenschaft, insb. Sozial- und Berufspädagogik an der HSD) und Mara Ittner (wissenschaftliche Mitarbeiterin und Promovendin an der HSD) organisiert und durch die Fachgruppe Gesundheit und Soziales des Graduierteninstituts NRW sowie die Hochschule Düsseldorf (HSD) gefördert.

    Thematische Klammer der verschiedenen Beiträge waren die von Marie Frühauf und Kathrin Schulze angestellten kritischen Überlegungen zu Intersektionalitätsforschung in der Sozialen Arbeit. Ziel war es, diesen aktuellen Fragestellungen im Detail auf den Grund zu gehen. Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse - rund 100 Personen folgten der Einladung, darunter Wissenschaftler*innen, Studierende und Promovierende sowie Vertreter*innen der Praxis Sozialer Arbeit.

    Nach einer Begrüßung durch die Organisator*innen wurde der Fachtag eingeleitet durch zwei theoretische Beiträge als Keynotes von Prof. Dr. Rudolf Leiprecht und Marie Frühauf & Kathrin Schulze. Angewandt und veranschaulicht wurden die theoretischen Ausführungen am Vormittag durch die vier verschiedenen Arbeitsgruppen am Nachmittag. In den Arbeitsgruppen wurde Intersektionalitätsforschung in den Bereichen Strafrechtssystem, Pflegende Angehörige, Bildung und Jugendarbeit fokussiert. Damit konnten unterschiedliche Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit und verschiedene Settings angesprochen werden. 

    Im Abschlussplenum wurden die Ergebnisse und diskutierten Fragen aus den Vorträgen und Arbeitsgruppen zusammengefasst sowie offen gebliebene Diskussionspunkte angesprochen.

    Die sowohl bei den Keynote-Referent*innen als auch bei den Vortragenden in den Arbeitsgruppen gewählte Tandem-Struktur als Kombination aus Promovierenden und Professor*innen wurden von den Teilnehmenden lobend erwähnt!

    Termin: 25.10.2018 (10-17 Uhr)

    Veranstaltungsort: Hochschule Düsseldorf

    Internetseite der Tagung

    Flyer

     

     

    Am Ball Bleiben...

    3. Gruppencoaching für Doktorand*innen

    Am 29. September fand der dritte Workshop für promovierende und promotionsinteressierte Mitglieder der Fachgruppe statt. Im Gruppencoaching hatten die Teilnehmenden drei Stunden Zeit, um Lösungen für persönliche Fragestellungen im Promotionsprozess zu finden. Der Termin bot einen geschützten Raum, offen und vertrauensvoll über alle Fragestellungen und Herausforderungen zu sprechen, die während der Promotion auftauchen.

    Termin: Samstag, 29.9.2018, 11-14:15 Uhr

    Veranstaltungsort: Katholische Hochschule (Standort Köln)

    Flyer

     

     

    Eine gute Planung ist das A und O

    Seminar Projekt- und Selbstmanagement für Promovierende

    Am 14. September 2018 fand das Seminar "Projekt- und Selbstmanagement für Promovierende" an der TH Köln statt. Neun promovierende und promotionsinteressierte Mitglieder von Fachhochschulen aus ganz NRW nahmen teil. Das Ziel der Veranstaltung war darauf ausgerichtet, den Arbeitsfortschritt beim Promovieren zu optimieren.

    Themen waren

    • Zeitmanagement und Erstellung eines Projektplanentwurfs
    • Analyse des bisherigen Vorgehens
    • Optimierung des inhaltlichen Vorgehens: Themenauswahl und -eingrenzung
    • Tipps und Übungen zur Überwindung von Schreibproblemen

    Die Teilnehmenden waren sich sicher: Diese Tipps & Tricks sind wirklich hilfreich! 

    Termin: Freitag, 14.9.2018, 10-18 Uhr

    Veranstaltungsort: Technische Hochschule Köln

    Programm

    Die Teilnehmenden des Seminars Projekt- und Selbstmanagement
    Die Teilnehmenden des Seminars Projekt- und Selbstmanagement. Foto: Dr. Silke Vagt-Keßler

    Die Fachgruppe wird international

    Austausch auf DAAD Germany Today 2018

    Eine Veranstaltung der besonderen Art fand am 19. Juni 2018 an der FH Dortmund statt: Die DAAD Germany Today Tour.  Unter dem Motto "Getting to know Germany’s Universities of Applied Sciences: Applied Research, Career- Focused Training, and International Outlook" informierten sich die Teilnehmenden über die Arbeit der Fachhochschulen in Deutschland. Teilnehmende der Rundtour waren Hochschulleitungen sowie Vertretungen von Forschungseinrichtungen und Förderorganisationen aus den USA und Kanada. 

    Die Koordinatorin der Fachgruppe Soziales und Gesundheit, Dr. Silke Vagt-Keßler, moderierte den Workshop "Inter-organisational exchange". In einem lebendigen Austausch fokussierten die acht Universitätsleitungen, Professor*innen, Promotionsbeauftragten sowie einer Vertreterin des DAAD Promotionsbedingungen, Karrieremöglichkeiten und Kooperationen mit außeruniversitären Einrichtungen und Unternehmen in den USA, Kanada und Deutschland.

    Pressemitteilung der FH Dortmund

     

     

    Gruppenfoto der DAAD-Rundtour
    Die Teilnehmenden der DAAD-Rundtour. Foto: FH Dortmund.

    Interdisziplinäre Diskussion über Migration

    Hans Leifgen erforscht das Islambild in Deutschland.
    Hans Leifgen erforscht das Islambild in Deutschland.
    Viviane Harkort stellt journalistische Selektionsmechanismen vor.
    Viviane Harkort stellt journalistische Selektionsmechanismen vor.
    Die Teilnehmenden diskutieren Methoden, Zwischenergebnisse und Grenzen.
    Die Teilnehmenden diskutieren Methoden, Zwischenergebnisse und Grenzen.
    Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen.
    Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen.
    Bei der Postersession ist Zeit zum Nachfragen.
    Bei der Postersession ist Zeit zum Nachfragen.
    Austausch und Vernetzung stehen im Zentrum.
    Austausch und Vernetzung stehen im Zentrum.
    Die Teilnehmenden des Kolloquiums.
    Die Teilnehmenden des Kolloquiums. Alle Fotos: GI NRW

    Promotionskolloquium "Medien - Migration - Öffentlichkeit"

    Beim Doktorand*innen Kolloquium 'Migration - Medien - Öffentlichkeit' diskutierten Promovierende am 21. Juni 2018 an der TH Köln über ihre Promotionsvorhaben.

    Fachlich begleitet wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Schahrzad Farrokhzad, Professorin am Institut für interkulturelle Bildung und Entwicklung der TH Köln, und Prof. Dr. Friederike Siller, Professorin am Institut für Medienforschung und Medienpädagogik der TH Köln.

    Dem kann der Promovierende Hans Leifgen, der einen Vortrag über Menschenrechte und das Islambild in Deutschland hielt, nur zustimmen: „Dank der Vielfalt der wissenschaftlichen Disziplinen der Teilnehmer*innen habe ich spannende neue Perspektiven auf mein Forschungsthema erhalten." Außerdem gefiel dem 30-Jährigen die nette Atmosphäre der Veranstaltung: „Das wertschätzende Miteinander machte es mir leicht, einen wissenschaftlichen Vortrag zu halten sowie anschließend in eine produktive und bereichernde Diskussion einzusteigen."

    Neben Hans Leifgen hielt auch Viviane Harkort einen Vortrag. Die 26-Jährige referierte über die Migrationsberichterstattung in deutschen Tageszeitungen. „Das Kolloquium hat mir auf fachlicher Ebene wertvolle inhaltliche und methodische Anregungen gebracht. Außerdem hatten wir auf der persönlichen Ebene einen tollen Austausch und konnten zum Beispiel auch über die Höhen und Tiefen unserer Promotionsprojekte sprechen“, sagt Harkort.

    Nach den beiden Vorträgen wurden beim Kolloquium insgesamt fünf Poster von den Doktorand*innen präsentiert und diskutiert. Hier stellte Barbara Franke das iranische Vater-Tochter-Verhältnis im Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Selbstbestimmung im Film Dokhtar vor und Swantje Loose berichtete über die kulturelle Repräsentation im afrikanischen Kino der Gegenwart am Beispiel des Spielfilms Medan vi lever. Maria Kovtunenko präsentierte ein Kommunikationskonzept für das MUT-Sprachförderprogramm der Stadt Mülheim an der Ruhr, Christina Josupeit referierte über den Umgang von Nutzer*innen mit Hatespeech in sozialen Netzwerkplattformen und Thorsten Eggers über Wutbürger im Zusammenhang mit Stuttgart 21 und Pegida.

    Pressemitteilung im idw

    Video auf facebook

    Programm Promotionskolloquium

    Call for paper Promotionskolloquium

     

    Vorträge

    Viviane Harkort: Publizistischer Stromausfall? Die Flüchtlingsbewegung als Einflussgröße für journalistische Selektionsmechanismen

    Hans Leifgen: Menschenrechte und das Islambild in Deutschland

     

    Poster

    Thorsten Eggers: Wutbürger – ihre Erscheinungsweisen und Funktionen im mediopolitischen Diskurs über Stuttgart 21 und Pegida

    Barbara Franke: Das Iranische Vater-Tochter-Verhältnis im Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Selbstbestimmung im Film ,Dokhtar‘

    Christina Josupeit: Der Umgang mit Hate Speech durch Nutzer*innen digitaler sozialer Netzwerkplattformen

    Maria Kovtunenko: Kommunikationskonzept für das MUT-Sprachförderprogramm  der Stadt Mülheim a.d.R.

    Swantje Loose: Kulturelle Repräsentation im afrikanischen Kino der Gegenwart

     

    Das Kolloquium fand im Vorfeld der Internationalen Migrationskonferenz (21.-23. Juni 2018) statt. Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie unter: www.th-koeln.de/hochschule/18-internationale-migrationskonferenz_49209.php.

     

     

    Fachlicher und persönlicher Austausch

    2. Gruppencoaching für Doktorand*innen

    Am 26. Mai 2018 fand das 2. Gruppencoaching an der Katholischen Hochschule statt. In einem dreistündigen Workshop tauschten sich promovierende und promotionsinteressierte Mitglieder zu ihren Promotionen aus.

    Das Gruppencoaching ist ein lösungsorientiertes Beratungsangebot und bietet einen geschützten Raum, offen und vertrauensvoll über alle Fragestellungen und Herausforderungen zu sprechen, die während der Promotion auftauchen.

    Bitte den nächsten Termin (29.9.2018) bereits vormerken.

    Termin: Samstag, 26.05.2018, 11-14:15 Uhr

    Veranstaltungsort: Katholische Hochschule (Standort Köln)

    Flyer

    Großes Interesse an Zusammenarbeit

    Gruppenbild der Teilnehmenden
    Die Teilnehmenden des 1. Vernetzungstreffens
    Teilnehmende im Gespräch
    Zeit zum Austausch
    Promovierende stehen auf einem Innenhof
    Selbstverortung auf der "Landkarte der Promotion"
    Teilnehmende erarbeiten Inhalte
    Arbeitsphase unter sonnigem Himmel
    Die drei Sprecher*innen der Promovierenden
    Die neu gewählten Sprecher*innen; Alle Fotos: Jana Knümann

    1. Vernetzungstreffen der promovierenden und  promotionsinteressierten Mitglieder

    Am 4. Mai 2018 fand das erste Vernetzungstreffen der Promovierenden und Promotionsinteressierten der Fachgruppe an der TH Köln statt.

    Bei einem ersten Kennenlernen auf der "Landkarte der Promotion"wurde deutlich: Wo promovieren wir? Wo befinden wir uns im Promotionsprozess? Was haben wir studiert? Warum promovieren wir? Zu welchem Thema und mit welchen Methoden promovieren wir?

    Es folgte ein intensiver Austausch zu den Themen, die die Promovierenden in Bezug auf ihre Promotion aktuell beschäftigen. Die wichtigsten Fragen waren:

    • Wie finde ich Zeit für meine Promotion?
    • Wo setzte ich meine Prioritäten?
    • Welche beruflichen Perspektiven habe ich nach der Promotion?

    Die Teilnehmenden hatten viele gute Ideen für eine Zusammenarbeit: Sie wünschen sich insbesondere gegenseitiges Feedback zu ihren Themen und Methoden. Hierzu möchten sie vielfältige Formen der Zusammenarbeit nutzen: Persönliche Treffen, Austausch per E-Mail und über ein Forum mit Profilseiten.

    Wichtige Anregungen für die Planungen der Fachgruppe waren gemeinsame Colloquien in den Bereichen "Soziale Arbeit" und "Pflege/Gesundheit" und eine Veranstaltung zur Berufsorientierung.

    Zum Abschluss wählten die Teilnehmenden ihre Sprecherin (Svenja Helten) und zwei stellvertretende Sprecher*innen (Maurice Kusber, Katja Jepkens). Herzlichen Glückwünsch! Ihre Kontaktdaten finden sich hier.

    Termin: Freitag, 4.05.2018, 10-14:30 Uhr

    Veranstaltungsort: TH Köln, Ubierring 48, 50678 Köln (Bildungswerkstatt - Raum BW3)

    Programm

    Anfahrt

    Lageplan

    Call der Fachgruppe 2018

    Auswahl von Veranstaltungen

    Die Fachgruppe Soziales und Gesundheit ludt Ihre Mitglieder und Kooperationspartner*innen (Professor*innen und Promovierende) ein, einen Workshop, eine Tagung oder eine Summerschool durchzuführen.

    Folgende Veranstaltungen werden gefördert:

    • 2 und 3.. Gruppencoaching für promovierende und promotionsinteressierte Mitglieder der FG
    • Konferenz "Facetten der Intersektionalitätsforschung in der und für die Soziale Arbeit“

    • Tagung „Qualitative Forschungsstrategien in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Soziales“
    • Promovierenden-Workshop "Fachliche Praxis unter den Bedingungen von Digitalisierung -  Transformationen in Gesundheit, Pflege und Sozialer Arbeit"

    Alle Informationen zu Terminen, Orten und Programmen finden Sie unter "Veranstaltungen".

    Call der Fachgruppe

    Fachtagung der Fachgruppe

    "Subjektorientierte  Forschungsperspektiven in der Sozialen Arbeit: Nutzen, Nicht-Nutzen, Nutzung"

    Am 09.03.2018 fand die Veranstaltung „Subjektorientierte Forschungsperspektiven in der Sozialen Arbeit – Nutzen, Nicht-Nutzen, Nutzung“ an der Hochschule Düsseldorf statt. Die Fachtagung wurde von Dr. Anne van Rießen (Gastprofessorin für Soziale Arbeit und ihre Adressat*innen bzw. (Nicht)Nutzer*innen an der HSD) und Katja Jepkens (wissenschaftliche Mitarbeiterin und Promovendin an der HSD) veranstaltet und durch die Fachgruppe Gesundheit und Soziales des Graduierteninstituts NRW gefördert.

    Ziel der Tagung war es, den Teilnehmenden neben den inhaltlichen Einführungen von Expert*innen zu subjektorientierten Forschungsperspektiven die Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung untereinander zu geben. Die Veranstaltung stieß auf reges Interesse verschiedener Personengruppen - der Einladung folgten rund 50 Personen, darunter Wissenschaftler*innen, Studierende und Promovierende sowie Vertreter*innen der Praxis Sozialer Arbeit.

    Nach einer Begrüßung durch den Dekan des Fachbereichs, Prof. Dr. Reinhold Knopp, gestaltete Dr. Anne van Rießen den Einstieg ins Thema mit einer ersten Einführung in die unterschiedlichen subjektorientierten Forschungsperspektiven, deren Relevanz, Gemeinsamkeiten als auch Differenzen im Hinblick auf die theoretischen Bezüge. Im weiteren Verlauf wurden die einzelnen Perspektiven in Einzelbeiträgen durch Prof. Dr. Andreas Schaarschuch und Prof. Dr. Gertrud Oelerich von der Bergischen Universität Wuppertal (Sozialpädagogische Nutzerforschung), durch Prof. Dr. Ruth Enggruber und Michael Fehlau von der HSD (Adressat*innenforschung) und durch Dr. Kerstin Herzog (Nicht-Nutzungsforschung) vertieft.

    Anschaulich wurden die Einsatzmöglichkeiten und Begrenzungen der einzelnen Perspektiven vor allem in den nachmittäglichen Workshops mit Beiträgen aus der Empirie anhand konkreter Forschungsprojekte. In einer Abschlussdiskussion wurden die Ergebnisse und Fragen aus den Einzelvorträgen und -workshops in einer Gesamtschau betrachtet, Perspektiven und Möglichkeiten eines zukünftigen wissenschaftlichen Austauschs diskutiert sowie Wünsche und Anregungen der Teilnehmenden dazu aufgenommen.

    Termin: Freitag, 9.3.2018 (10:30-18 Uhr, im Anschluss Abendprogramm)

    Veranstaltungsort: Hochschule Düsseldorf

    Flyer

    Fachtagung der Fachgruppe

    "Multiprofessionelle Perspektiven auf Körper und Gesundheit"

    Die Fachgruppe Soziales und Gesundheit veranstaltete am 9.3.2018 eine Fachtagung für promovierende, promotionsinteressierte und professorale Mitglieder der Fachgruppe sowie weitere Interessierte.

    Die Tagung fokussierte "Körper und Gesundheit" aus verschiedenen Perspektiven (Soziologie, Motologie/Psychomotorik, Psychotherapie, Sozialpolitik, Leibphänomenologie, Gesundheitswissenschaft). Ziel der Tagung war es, Arbeitsgruppen zu bilden, die nach der Fachtagung zum Themengebiet „Körper und Gesundheit“ weiterarbeiten (s. Flyer). Promovierende haben sich mit einem Poster an der Tagung zu beteiligt.

    Termin: Freitag, 9.3.2018 (9-17:30 Uhr)

    Veranstaltungsort: LWL-Klinik Marl (s. Flyer)

    Flyer

    Gruppenbild der Tagung
    Die Teilnehmenden der Fachtagung

    Workshop "Dokumentarische Methode"

    Die Fachgruppe Soziales und Gesundheit veranstaltete einen zweitägigen Methoden-Workshop für Promovierende und Promotionsinteressierte. Es handelte sich um einen Workshop zur „Dokumentarischen Methode“. Dieses Verfahren der rekonstruktiven Sozialforschung eignet sich besonders für die Analyse von Gruppendiskussionen, narrativen Interviews, Bildern, Fotographien und Dokumenten.

    Die kleine Teilnehmerzahl (12 Teilnehmende) ermöglichte es, dass eigenes Material (aus Einzelinterviews oder Gruppendiskussionen) eingebracht wurde, um zentrale Passagen in der Gruppe interpretieren zu können.     

    Termin: 02.02.2018 (13-18 Uhr) und 03.02.2018 (9-16:30 Uhr)

    Veranstaltungsort: Evangelische Hochschule Bochum

    Flyer

    Die Teilnehmenden des Workshops

     

    Gruppencoaching für Doktorand*innen

    Die Fachgruppe Soziales und Gesundheit bot einen ganztägigen Workshop für Promovierende an. Das Gruppencoaching ist ein lösungsorientiertes Beratungsangebot und bietet einen geschützten Raum, offen und vertrauensvoll über alle Fragestellungen und Herausforderungen zu sprechen, die während der Promotion auftauchen.

    Termin: 27.01.2018, 10-18:30 Uhr

    Veranstaltungsort: Katholische Hochschule (Standort Köln)

    Flyer

    Die Fachgruppe "Soziales und Gesundheit" trifft sich.
    Prof. Enggruber berichtet über neueste hochschulpolitische Entwicklungen.
    Frau Freimuth aus dem Wissenschaftsausschuss: Kooperative Promotion als "goldene Brücke".
    Das Publikum diskutiert leidenschaftlich über Rahmenbedingungen kooperativer Promotionen.
    Prof. Hastall stellt sich zur Wahl für den Auswahlausschuss.

    Mitglieder- und Fachgruppenversammlung 2017

    Austausch und Vernetzung

    Die Fachgruppe „Soziales und Gesundheit“ des GI NRW veranstaltete am 8. Dezember 2017 an der TH Köln die jährliche Mitglieder- und Fachgruppenversammlung. Herzlich willkommen waren professorale Mitglieder, Kooperationspartner*innen, Promovierende, Promotionsinteressierte und Gäste aus privaten Fachhochschulen. Es waren 34 Personen anwesend.

    Zu Beginn der Veranstaltung berichteten die Sprecherinnen über die Aktivitäten der Fachgruppe in 2017. Prof. Enggruber ging zunächst auf die Entstehung und Entwicklung des GI NRW ein, bevor sie neueste Entwicklungen in Hessen und Schleswig-Holstein umriss. Prof. Leitner beschrieb daraufhin die Ziele, Initiativen und Veranstaltungen der Fachgruppe. Als besonders erfolgreich zeigte sich der Call zur Durchführung von Veranstaltungen. Einen Call wird es auch in 2018 geben (s. Präsentation unten). 

    Frau Angela Freimuth (FDP) berichtete als Mitglied im Wissenschaftsausschuss des Landes NRW über die aktuelle Debatte zur kooperativen Promotion. Dabei ist für sie das Graduierteninstitut NRW ein pragmatischer und zugleich finanzierbarer Weg. Die kooperative Promotion ist aus ihrer Sicht eine "goldene Brücke" zwischen den Hochschultypen. Ein eigenes Promotionsrecht für Fachhochschulen/ Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sei momentan nicht zu finanzieren - im Einzelfall könne ein eigenes Promotionsrecht für einen beschränkten Inhaltsbereich jedoch denkbar sein, wenn Kooperationen zwischen Fachhochschulen und Universitäten nicht funktionierten.

    Im Anschluss an eine rege und überaus konstruktive Diskussion mit Frau Freimuth wurde die Ordnung der Fachgruppe besprochen und aktualisiert.

    Prof. Hastall von der Technischen Universität Dortmund wurde in den Auswahlausschuss der Fachgruppe gewählt. Dieser ist für die Prüfung von neuen Mitgliedern (Professor*innen, Promovierende und Promotionsinteressierte) zuständig.

    In einem "Speed-Dating" entwickelten die Teilnehmenden neue Ideen für Kooperationen, Konferenzen und Forschungskonzepte.

    Termin: 8. Dezember 2017, 10.00 Uhr bis 15.30 Uhr
    Veranstaltungsort: TH Köln, Claudiusstr. 1, Rotunde

    Aktualisiertes Programm

    Präsentation

     

     

    Die DFG bietet spezielle Fördermöglichkeiten für FHs.
    Ein Überblick über Nationale Förderung und Stiftungen ist hilfreich.
    Umfangreiche Europäische Forschungsförderung: Horizon 2020.
    Optionen im Blick: Interesse bei den Teilnehmenden

    Forschungsförderung - Das kommt für mich in Frage!

    Info-Veranstaltung stößt auf großes Interesse

    Termin: 20. Oktober 2017, 11.00 Uhr bis 14.30 Uhr
    Veranstaltungsort: HS Düsseldorf, Raum 03.1.004

    Die Fachgruppe „Soziales und Gesundheit“ des GI NRW veranstaltete am 20. Oktober 2017 eine Infoveranstaltung zur Forschungsförderung im Themenbereich „Soziales und Gesundheit“. Mit knapp 20 Teilnehmenden war die Veranstaltung gut besucht. Sie bot Orientierungsmöglichkeiten zu verschiedenen Förderprogrammen sowie Vernetzungsmöglichkeiten für eine gemeinsame Antragstellung.

    Die stellvertretende Sprecherin der Fachgruppe, Prof. Dr. Ruth Enggruber, sowie die Koordinatorin der Fachgruppe, Dr. Silke Vagt-Keßler, begrüßten die Teilnehmenden.

    Zu Beginn stellte Volker Kreutzer Fördermöglichkeiten der DFG insbesondere für Fachhochschulen vor. Die Teilnehmenden interessierten sich stark für die "Projektakademien". Ziel des Programms ist es, interessierten Professorinnen und Professoren an Fachhochschulen in einem frühen Stadium ihrer Karriere einen Einstieg in die Durchführung von Forschungsprojekten auf der Grundlage von DFG-Drittmitteln zu bieten. Auch die "Anbahnungsförderung" für internationale Kooperationen erschien als ein äußerst attraktives Förderinstrument.

    Es folgten weitere Förderprogramme auf nationaler Ebene durch Mara Ittner von der Servicestelle Forschungsförderung des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften an der Hochschule Düsseldorf. Auch hier war es die Unterstützung der Internationalisierung, die von den Teilnehmenden als spannend wahrgenommen wurde (BMBF-Programm "EU-Antrag-FH" zur Vorbereitung von EU-Förderanträgen speziell für Fachochschulen). Verschiedene Stiftungen ermöglichen zudem Fachhochschulen Forschung, z.B. in den Bereichen "Wohlfahrtspflege" oder "Flucht & Migration".

    Förderprogramme auf europäischer Ebene erläuterte Dorothea Ossenberg-Engels von der Stabsstelle Forschung & Transfer der Hochschule Düsseldorf. Sie stellte zunächst das europäische Förderprogramm "Horizon 2020" vor. Aktuelle Fördermöglichkeiten ergeben sich bei der Förderung im Bereich "Gesundheit, demographischer Wandel und Wohlbefinden" oder im Bereich "Integrative, innovative und reflexive Gesellschaften". Auch das Förderprogramm ITN (Innovative training networks) und weitere Programme zur Karriereentwicklung von Forschenden waren anregende Impulse für die Teilnehmenden.

    Programm

    Fachgruppe erfolgreich mit Antrag Graduiertenkolleg "Digitale Gesellschaft"

    Prof. Seelmeyer (FH Bielefeld) erhält Zuschlag

    Gemeinsam mit Prof. Cimiano (Universität Bielefeld) beantragte Prof. Seelmeyer das Projekt "Maschinelle Entscheidungsunterstützung in wohlfahrtsstaatlichen Institutionen: Nutzungsoptionen, Implikationen und Regulierungsbedarfe (MAEWIN)". Die Zusage erfolgte am 5. September 2017. 

    Abstract

    Internetseite "Digitale Gesellschaft"

    Call der Fachgruppe 2017

    Organisation einer Veranstaltung

    Die Fachgruppe Soziales und Gesundheit lädt Ihre Mitglieder (Professor*innen und Promovierende) ein, einen Workshop, eine Tagung oder eine Summerschool durchzuführen.

    Gefördert wird eine Veranstaltung bis max. 3.000 Euro.

    Antragsfrist ist der 15. Juli 2017.

    Durchgeführt werden muss die Veranstaltung bis zum 31.3.2018.

    Call der Fachgruppe


    Frau Professorin Leitner begrüßt die Teilnehmenden.
    Blick ins Plenum
    Bei der Diskussion

    FH-Abschluss und Promotion? - Das geht!

    Markt der Möglichkeiten - großes Interesse an Vernetzung 

    Termin: 07.04.2017, 10:30-15:00 Uhr
    Veranstaltungsort: TH Köln, Ubierring 48, 50678 Köln

    Am Freitag, den 7. April 2017 fand der erste Markt der Möglichkeiten der Fachgruppe "Soziales und Gesundheit" statt. Die Veranstaltung stieß mit rund 90 Personen auf großes Interesse. Das Programm bot Information, Austausch und Vernetzung für Promovierende, Promotionsinteressierte und Professor*innen .

    Nach einer Begrüßung durch die Sprecherin der Fachgruppe, Frau Professorin Dr. Sigrid Leitner, folgten allgemeine Informationen über kooperative Promotionen. Diese werden gemeinsam betreut von FH-Professor*innen und Uni-Professor*innen. Im Anschluss arbeiteten die Teilnehmenden in Arbeitsgruppen und an Thementischen und machten Vorschläge für Unterstützungsmöglichkeiten durch die Fachgruppe.

    Anschaulich und motivierend waren zwei Erlebnisberichte aus dem Promotionsprozess. Das Ergebnis macht Mut: Neben Begeisterung für die Fragestellung, einer guten Struktur, methodischem Wissen und Durchhaltevermögen führen eine gute Betreuung und der Austausch mit anderen Promovierenden zum Erfolg.

    Hier setzten auch die Wünsche und Anregungen der Teilnehmenden an die Fachgruppe an:

    • Beratungen zum Promotionsprozess
    • Unterstützung bei der Suche von Betreuer/innen
    • Fortbildungen und Workshops sowie
    • Möglichkeiten zum inhaltlichen Austausch und zur Vernetzung

    Anknüpfend an diese Anregungen wird die Fachgruppe „Soziales und Gesundheit“ kurz- und mittelfristig Projekte entwickeln. Diesen Prozess unterstützt Frau Dr. Silke Vagt-Keßler ab Mitte April 2017 als Koordinatorin der Fachgruppe.

    Programm

    Input Fachgruppe

    Abstract 2 Vorträge Promotionserfahrungen

    Auftaktveranstaltung der Fachgruppe „Soziales und Gesundheit“

    Termin: 08.12.2016, FH Bielefeld

    Hier finden Sie weitere Informationen zur Veranstaltung:
    Programm
    Präsentation
    Pressemitteilung

    Promotionsstellen

    Es sind derzeit keine Ausschreibungen vorhanden.