GI NRW

Graduierteninstitut

Promotionen - Kooperativ

Informieren und Netzwerken beim Career Day

Dr. Nising über seinen Weg zur Bayer AG
Gespanntes Publikum beim Thema Consulting
Reger Austausch in den Networking-Runden
Viele persönliche Gespräche während der Pausen
Lockere Atmosphäre bei Kaffee & Kuchen

Beim ersten gemeinsamen Career Day der Fachgruppe „Lebenswissenschaften“ des Graduierteninstituts NRW und des Forschungsinstituts InnovAGe der TH Köln am 14. März 2019 im Probierwerk Leverkusen boten hochkarätige Vertreter*innen verschiedenster Branchen einen Einblick in die Arbeitswelt für Naturwissenschaftler*innen. Die gut 50 Nachwuchswissenschaftler*innen aus ganz NRW nutzten die Chance, um sich einen Überblick von den verschiedenen Berufsmöglichkeiten nach der Promotion oder dem Studium zu verschaffen. „So viele Praktika kann man gar nicht absolvieren, um ein vernünftiges Bild seiner Möglichkeiten zu bekommen“, verrieten die Organisatorinnen Nora Diehl und Eva van Well zur Entstehung des Career Days.

Frau Dr. Dagmar Hirsch, Leiterin der Qualitätssicherung bei InfectoPharm, eröffnete die Veranstaltung und berichtete mit großer Begeisterung von ihrem Beruf mit all seinen vielfältigen Aufgaben. Frau Hirsch machte zudem auf das große Wachstum in der Qualitätsmanagement-Branche aufmerksam und lud die Teilnehmer*innen ein, diese Jobperspektive nicht aus den Augen zu verlieren. Dr. Carl Nising, Head of Corporate R&D bei der Bayer AG, ermunterte die Studierenden in seinem Vortrag, stets mutig zu bleiben und sich immer wieder neu auszuprobieren - schließlich wächst man mit seinen Aufgaben. Auch unterstrich er als Vorgesetzter vieler Mitarbeiter*innen die Bedeutung von Soft Skills, die neben der fachlichen Qualifikation essentiell für den Erfolg im Berufsleben sind. Im Anschluss zeigte Dr. Christian Hannes von Alcimed die Aussichten für Naturwissenschaftler*innen in der Consulting-Branche auf: viele spannende Projekte, ein interkulturelles Umfeld und niemals Langeweile.

Schließlich ging es in die erste Networking-Runde: Die wissbegierigen Nachwuchswissenschaftler*innen ergriffen die Gelegenheit für einen persönlichen Austausch mit den Referent*innen. Sissy Lorenz, Doktorandin der FH Bielefeld, dazu: „Ich fand es besonders angenehm, in ungezwungener Umgebung mit verschiedensten Personen ins Gespräch kommen zu können. Man konnte alle Fragen offen stellen und die Referenten haben bereitwillig aus ihrem Leben und Berufsalltag erzählt.“

Nach der Stärkung weckte Dr. Alexander von Foullon (Kanzlei von Rohr) mit seinem Vortrag über den Beruf des Patentanwaltes großes Interesse im Publikum. Obwohl für diesen Job nach der Promotion noch eine zusätzliche Ausbildung absolviert werden muss, hob Herr von Foullon die spätere Belohnung dafür hervor: Die Karrieremöglichkeiten im Patentrecht sind äußerst aussichtsreich und die Aufgaben sehr vielfältig. Anschließend berichtete Dr. Anna Stovall wie sie zu ihrem Beruf als Communications Managerin bei Miltenyi Biotec gekommen ist. Mit großer Freude beschrieb sie ihre vielseitigen Aufgaben und betonte vor allem auch die hervorragende Zusammenarbeit mit verschiedenen Abteilungen innerhalb ihrer Firma. Ihr Vortrag machte noch einmal deutlich, dass ein naturwissenschaftliches Studium nicht zwingend zu einem Beruf in der Forschung führen muss. Im letzten Vortrag des Tages gab einer der Hausherren des Probierwerks, Tom Frenzel, einen spannenden Einblick in die Start-Up Szene und in das „Wagnis“ des Gründens. Er motivierte insbesondere die Wissenschaftlerinnen aus dem Publikum, ihren Gründergeist in sich zu wecken.

Prof. Dr. Nicole Teusch, Sprecherin der Fachgruppe „Lebenswissenschaften“ des GI NRW und Geschäftsführende Direktorin von InnovAGe, verlieh vor allem ihrer Dankbarkeit Ausdruck: „Ganz besonders möchte ich mich bei den Referentinnen und Referenten aus der Praxis bedanken, die den Promovierenden einen anschaulichen und einmaligen Einblick in ihren beruflichen Alltag ermöglicht und klar gezeigt haben, dass es sich für jeden lohnt, über den Tellerrand zu schauen.“

Abgerundet wurde der Career Day mit einer abschließenden Networking-Runde bei Finger Food, in der das Interesse der Teilnehmer*innen zu Nachfragen bei den Referent*innen nicht nachließ. „Der Career Day war eine perfekte Mischung aus Informations- und Netzwerkveranstaltung. Das Feedback war sowohl von Seiten der Studierenden als auch der Vortragenden ausgesprochen positiv: die (ausgebuchte!) Veranstaltung blieb auch über das Ende der offiziellen Vorträge hinaus sehr gut besucht. Ein voller Erfolg!“ resümierte Prof. Dr. Sherif El Sheikh, Vorstandsmitglied von InnovAGe, den Career Day.

Hier geht's zum Artikel der RP Online über den Career Day.

Science Slam über den Dächern von Köln

Bild von diskutierenden Doktorandinnen
Reger Austausch bei den GI-Doktorandinnen im Vorfeld
Bild vom Publikum
Erwartungsvolles Publikum
Bild vom Moderator zu Beginn des Slams
Und los geht's!
Bild von Siegern des Slams und Fachgruppen-Mitgliedern
Alle Slammer*innen und Organisator*innen nach dem Event

Am 11. Juni 2018 veranstaltete die Fachgruppe "Lebenswissenschaften" des Graduierteninstituts NRW einen Science Slam an der TH Köln in der Südstadt.

Mit herrlichem Blick über Köln präsentierten vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beim Science Slam rund ums Thema "Life Sciences" ihre Forschungsergebnisse allgemeinverständlich und äußerst unterhaltsam in der gut gefüllten Rotunde.

Gleich zu Beginn erfuhr das junge Publikum von Lars Dittrich (DZNE Bonn), was es beim Verzehr von menschlichem Fleisch alles zu beachten gilt und wie Hollywood es eigentlich mit diesen Empfehlungen hält. Darius Rupalla (Apotheker aus Witten) erörterte im Anschluss sehr anschaulich die Vor- und Nachteile von rektal zu verabreichenden Medikamenten. Mit David Fußhöller (Caesar Bonn) blieb es räumlich im unteren Bereich des menschlichen Körpers: Er nahm die Zuhörer mit auf den beschwerlichen Weg eines Spermiums zum „heiligen Gral“ – der Eizelle. Den letzten Beitrag lieferte Ann-Charlott Schneider (Uniklinik Köln), deren Vortrag dem Publikum spätestens wieder ins Gedächtnis gerufen wird, wenn die Bahn mal wieder streikt. So ähnlich sieht nämlich einer ihrer Forschungsansätze aus, um das Abstoßen eines Hornhauttransplantats (nein, nicht die an den Füßen!!) zu verhindern.

Alle Vortragenden haben das Publikum mit Wissen, Witz und Charme von ihrer Forschung begeistern können. Aber am Ende konnte nur einer der Sieger des Abends und somit Besitzer der legendären goldenen Boxhandschuhe werden: David Rupalla entschied den Slam mit seinem pharmazeutischen Knowhow zum Thema Zäpfchen für sich!

 

Besuch im Landtag NRW: Großes Interesse an Forschung der Fachgruppe

Am Mittwoch, den 09.05.2018 empfing die Vizepräsidentin des Landtags, Frau Angela Freimuth (FDP), Wissenschaftler*innen unserer Fachgruppe in Düsseldorf. Es bot sich die Gelegenheit, über die spannenden Forschungsarbeiten der Mitglieder und die bisherige, synergiereiche Arbeit der Fachgruppe zu sprechen. Zudem standen die zahlreichen von den Fachgruppenmitgliedern betreuten, bereits erfolgreich abgeschlossenen sowie laufenden Promotionsverfahren im Fokus des Austauschs. Wir konnten viele neue Impulse für die Weiterentwicklung der Forschung an HAWs/FHs in NRW aus diesem sehr ertragreichen Gespräch mitnehmen!

Bild von Frau Freimuth und den FG-Mitgliedern
Mitlgieder der Fachgruppe hatten einen spannenden Austausch mit der Vizepräsidentin des Landtags NRW Frau Freimuth (Zweite von rechts). Foto: Gabriele Molitor
Bild von Prof. Zielesny während seines Vortrags
Prof. Dr. Achim Zielesny stellte Auszüge aus seiner aktuellen Forschung vor. Foto: Heike Fischer
Bild von Prof. Teusch während ihres Vortrags
Prof. Dr. Nicole Teusch in der Diskussion mit dem Plenum. Foto: Heike Fischer
Bild von einer schreibenden Hand
Viele neue Ideen wurden festgehalten. Foto: Heike Fischer

Forschung vernetzt: Erste Klausurtagung der Fachgruppe Lebenswissenschaften

Vom 14.-15.09.2017 fanden sich die Professor*innen der Fachgruppe Lebenswissenschaften erstmals zu einer Klausurtagung in Altenberg-Odenthal zusammen.

Gleich zu Beginn der zweitägigen Veranstaltung stand die Wissenschaft im Fokus: Im Anschluss an die Präsentationen ihrer aktuellen Forschungsprojekte konnten die Professor*innen zahlreiche thematische Schnittstellen identifizieren, die bereits jetzt vielversprechend auf künftige Zusammenarbeiten blicken lassen. Der erste Tag wurde schließlich mit einem gemeinsamen Abendessen abgerundet, das nicht zuletzt für weiteren intensiven fachlichen Austausch genutzt wurde.

Der kommende Vormittag bot zunächst die Möglichkeit, über mittel- und langfristige Pläne  der Fachgruppe - wie etwa wissenschaftliche Veranstaltungen und Forschungsprojekte - zu beraten. Die Weiterentwicklung des Angebots für die unterdessen knapp 30 Promovierenden der Fachgruppe war dabei ein wichtiger Schwerpunkt der Gespräche.

Informativ ging es schließlich mit der Vorstellung der DFG zu verschiedenen Fördermöglichkeiten weiter, über die sich die Professor*innen im Anschluss umfassend austauschten. Dabei wurden bereits erste spannende Ideen für gemeinsame Antragstellungen entwickelt.

Die erste Klausurtagung der Fachgruppe Lebenswissenschaften war eine rundum erkenntnisreiche Veranstaltung, auf der die Forschungskompetenzen der Mitglieder verdeutlicht und spannende Projekte für die gemeinsame Zukunft geboren wurden.