GI NRW

Graduierteninstitut

Promotionen - Kooperativ

Abstracts zum Doktorand*innenkolloquium der Abteilung Medien und Interaktion

Der Design Science Research Ansatz

Prof. Dr. Jürgen Karla (HS Niederrhein)

Design Science Research ist ein leistungsfähiges Paradigma, welches Forschenden ermöglicht, Ergebnisse für Gesellschaft und Wirtschaft zu erarbeiten. Das Ziel von DSR darin, Wissen darüber zu generieren, wie innovative Lösungen für bedeutsame Probleme in Form von Modellen, Methoden, Konstrukten und Instanzen gefunden werden können. In den letzten 20 Jahren hat sich Design Science Research zu einem etablierten Paradigma in der Wirtschaftsinformatik entwickelt und findet auch in vielen anderen Disziplinen, einschließlich der Managementwissenschaften und der Informatik, großen Anklang.

 

Prof. Dr. habil. Jürgen Karla ist Professor für Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Niederrhein. Seine Forschungsschwerpunkte sind Social Media; Mobile Business und Management von Geschäftsprozessen.

My Caregiver the Cobot: Comparing Visualization Techniques to Effectively Communicate Cobot Perception to People with Physical Impairments

Max Pascher (Westfälische HS)

Nowadays, robots can be found in an increasing number of areas where they collaborate with humans in close proximity. However, when these cobots perform actions autonomously, it remains challenging for human collaborators to predict their behavior, which is crucial to trust and user acceptance.

One significant aspect of predicting cobot behavior is understanding its' perception (e. g., which objects have been detected by the sensors).

Tackling this challenge, we compared three different visualization techniques for projected Augmented Reality (AR), communicating cobot perception.

 

Max Pascher ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Mensch-Computer Interaktion an der Westfälischen Hochschule.

What potential does a robot-sensor-system that acquires subjective and objective health-related data offer for the care of elderly

Caterina Neef (TH Köln)

There are currently over 4 million people in need of care in Germany, 80 % of which are cared for in their own homes. One option to support both this group as well as their formal and informal caregivers is the use of assistive technologies, such as social robots or sensor technology used for the monitoring of subjective and objective health. This Ph.D. project aims to combine these technologies in the development of a system for the health monitoring of elderly in need of care, and to evaluate the potential of the system together with the user groups (elderly and caregivers).


Caterina Neef ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Cologne Cobots Lab der TH Köln.

DiSensity – Eine VR-Galerie zur Sensibilisierung und Empathiebildung für Stereotype und Diversity-Faktoren

André Helgert (HS Ruhr West

Diversitätsbezogene Herausforderungen begegnen uns alle im privaten und beruflichen Raum.

Manchmal ist uns dies nicht bewusst, da wir nicht ausreichend für verschiedene Thematiken sensibilisiert sind und uns diverse Situationen aus unserer eigenen Perspektive unproblematisch erscheinen.

Hier setzten wir mit dem Einsatz von Virtual Reality an. Durch immersive Interaktionsmöglichkeiten im Lernkontext, sowie weiteren Vorteilen wie die Erweiterbarkeit und Aktualisierbarkeit von VR-Anwendungen wird eine flexible und individualisierte Plattform zur Empathiebildung geschaffen. Mit dem Projekt DiSensity, welches für Stereotype und Diversity-Faktoren mit einer virtuellen Multimedia-Galerie sensibilisiert, können Besucher*innen diese frei explorieren und themenspezifische Exponate betrachten und mit der VR-Welt interagieren.

 

André Helgert ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Informatik an der Hochschule Ruhr West tätig.

(Qualitative) Methoden zur Analyse der Diversität visueller Technikkommunikation

Juliane Orth (HS Bonn-Rhein-Sieg)

Wie werden Menschen in den Medien im Kontext von Technik visualisiert? Um sich der Beantwortung dieser Forschungsfrage anzunähern, kommt eine Kombination aus qualitativer und quantitativer Bildinhaltsanalyse von Medienbildern ausgewählter Tageszeitungen sowie Zeitschriften zum Einsatz. Die Herausforderung besteht hier vor allem in der explorativen Vorgehensweise. In meinem Vortrag möchte ich mich kritisch mit meinem Forschungsdesign, insbesondere den Möglichkeiten und Grenzen der gewählten Methodik, auseinandersetzen und ebendiese zur Diskussion stellen.


Juliane Orth ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Technik - Gender - Journalismus an der HS Bonn-Rhein-Sieg.

Was ich vorher gerne gewusst hätte. Erfahrung aus einer erfolgreichen kooperativen Promotion

Erfahrungsbericht und -austausch mit Dr. Fabian Deitelhoff (Alumnus der FH Dortmund)

 

Dr. Fabian Deitelhoff ist Alumnus der Abteilung "Medien und Interaktion" und hat seine kooperative Promotion 2020 erfolgreich an der Universität Duisburg-Essen in Kooperation mit der FH Dortmund abgeschlossen (Arbeit zum Thema "Developing Eye Tracking Methods for Detecting Source Code Comprehension Strategies").

Er arbeitet als Innovation- und Transfermanager beim Centrum für Entrepreneurship und Transfer (CET) an der TU Dortmund sowie als Softwareentwickler, Autor, Dozent und Gründer.